Günstige Mikrofluidik-Teile aus Spritzgussverfahren

Mikrofluidische Systeme bestehen aus Mikrostrukturen und Kanälen. Lab-on-chips, bioChips oder mTas folgen diesem Prinzip, um eine gewisse Funktion zu erfüllen.

Fortschritte im Werkzeugbau und in der Spritzgusstechnik eröffnen neue Perspektiven für mikrofluidische Einwegkartuschen. Neben der Reproduzierbarkeit, bringt das Spritzgussverfahren auch wirtschaftliche Vorteile.

Verschiedene Polymere stehen zur Auswahl: PMMA, COC, PC...

CGTEC

Integrierte Funktionen und Mikrostrukturen

Miniatur-Strukturen im µm Bereich werden im Spritzguss direkt in das Teil eingebracht: Reaktionskammern, Kanäle, Pumpen, Ventile, sowie Mikro-Filter ermöglichen Funktionen wie Mischen, Trennen und Aufkonzentrieren.

Das System ist mit Luers oder Spikes sowie eingebrachten Sensoren ausgestattet. Es kann mit externen Aktuatoren und Analysengeräten verbunden werden.
Auch kann während der Fertigung ein Sensor integriert werden.

Anwendungsbereiche

Die Bedeutung der Mikrofluidik nimmt zu, je mehr die Miniaturisierung voranschreitet, deren Vorteile auf der Hand liegen: hoher Probendurchsatz, Preisvorteile, Dezentralisierung der Analyse. Mikrofluidische Systeme werden in verschiedenen Bereichen verwendet:

  • In-Vitro Diagnostika mit Point-of-Care Schnelltests
  • Life-sciences und Biotechnologie: Zellkultur, molekulare Biologie, Einzelzellanalytik, Fluoreszenz-Testverfahren
  • Mikroreaktor mit Anwendung in Radiopharmazie
  • Chemische Analyse (Kraftstoff und Öl Zellen…)
  • Umwelttests: Wasserbehandlung

  • Details <10µm
  • Reinraum ISO 7
  • ISO 13 485
  • Lab-on-a-chip aus Polymer
  • Mikrostrukturierung
  • eingebaute Funktionen
  • Lab-on-a-chip Konferenz, San Diego